Die Lok






Erhaltungsaufwand einer Dampflok
Vor Beginn jeder Saison ist es unerlässlich, die Lok wieder in einen 1A-Zustand zu versetzen. Als erstes werden
technische Mängel lokalisiert, welche die Lokbesatzung im Laufe der vorherigen Saison festgestellt hat und welche
nicht sofort repariert werden konnten. Nach der Beseitigung dieser Mängel kann mit dem Austauschen oder
Reparieren der für den Betrieb einer Dampflok wichtigen Einrichtungen, wie Feuermauer, Roststäbe usw., begonnen
werden. Wenn alle technischen Reparaturen erledigt wurden, geht es über zu den optischen Ausbesserungen
(Austausch von Blechteilen, Lackierarbeiten etc.) Nach Erledigung aller Arbeiten, in der Regel haben wir dafür von
Anfang Jänner bis Mitte April Zeit, wird die Lok einer Kessel- und technischen Prüfung unterzogen und so ihre
Betriebsfähigkeit bescheinigt. Nach Erhalt dieser Bescheinigung kann die Lok für Sonderzüge eingesetzt werden.
Aber auch jetzt nimmt SIE viel Zeit in Anspruch! Vor jeder Fahrt müssen alle Schmiergefäße aufgefüllt, Aschenkasten
und Rauchkammer gesäubert und anfallende kleine Mängel, wie Undichtheiten etc., beseitigt werden. Wenn das alles
erledigt ist, kann es zum Anbrennen gehen. Hierfür ist Können und Fingerspitzengefühl für den richtigen Vorgang
unerlässlich! Wenn diese Arbeiten nach ca. acht bis zwölf Stunden abgeschlossen sind, geht es in den Bahnhof zum
bereitstehenden Zug und dessen Fahrgästen, die schon ungeduldig auf die alte Dame warten. Sie sehen, all diese
Arbeiten verlangen viel Zeit, die wir uns neben unseren Hauptberufen nehmen, um sie ordnungsgemäßzu erledigen.


Video: "Vergangenheit in der Gegenwart"
Zu dieser Gelegenheit passend, möchten wir Ihnen das folgende Video vorstellen, welches Ihnen die
„Winterarbeiten“ und den Betrieb unserer Dampflok besser verdeutlichen soll.
Viel Spaß beim folgenden Film!